Steuerfreie Zusatzkrankenversicherung

„Ihr Gehaltsextra – wir kümmern uns um Ihre Zukunftssicherung“ und das noch steuerfrei.

Betriebe können ihren Mitarbeitern Zusatzkrankenversicherungen anbieten und gewähren diese Brutto für Netto. Dieser Leistungsanreiz für Mitarbeiter gliedert sich in die Angebote wie Gesundheitskurse oder Kitazuschüsse ein. Mitarbeiter ohne oder mit älteren Kindern können von diesen Steuervorteilen nicht profitieren. Die Zusatzkrankenversicherung hingegen bietet den Mitarbeitern und deren Angehörigen  eine Zukunftssicherung im Falle von Krankheit, Invalidität oder Todfällen. Diese Zusatzleistung können Unternehmen steuer- und abgabenfrei gewähren, wenn sie folgende Kriterien erfüllen:

  • Zusatzkrankenversicherungen und deren Leistungen müssen vertraglich geregelt sein. Entweder im Arbeitsvertrag oder in einer Zusatzvereinbarung
  • Versicherungsbeiträge müssen dem Versicherer direkt zu gehen. Eine Bargeldüberweisung an den Mitarbeiter zählt als Geldprämie und ist somit steuerpflichtig
  • Die Freigrenze beträgt wie bei anderen Sachbezügen 44,00 EUR
  • Mitarbeiter dürfen nur den Versicherungsschutz in Anspruch nehmen. Besteht eine Möglichkeit der Auszahlung des Versicherungswertes, liegt ein Barlohn vor und ist steuer-und abgabenpflichtig – Prüfen Sie die Police der Versicherung sehr genau.
  • Achten Sie darauf 44,00 EUR nicht zu überschreiten und kalkulieren Sie eventuelle Beitragserhöhung mit ein
  • Übersteigt die Summe der Sachleistungen 44,00 EUR können Mitarbeiter dennoch steuerfrei bleiben, wenn der Arbeitgeber die Pauschalversteuerung von 30% wählt
  • Bewahren Sie die Zusatzvereinbarung und die Police mit den Lohnunterlagen auf, um bei Einwänden vom Finanzamt schneller reagieren zu können

Quelle: dhz.net, Artikel vom 31.05.19 von David Bochmann

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